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Entwicklungen auf dem irischen Immobilienmarkt

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Im April 2003 haben wir eine fortlaufende Kapitalwertsteigerung in irischen Immobilienmarktwerten ungachtet des Irakkrieges, SARS und weltweit fallender Börsenwerte beobachtet. Es gibt hier ein Rückgang in der Höhe der Mieteinnahmen von kommerziellen Immobilien und Wohnimmobilien. Gleichwohl ist der allgemeine Zugang zu Darlehensmitteln durch geringe Zinssätze, ungeachtet der Inflation von 4,9% (März 2003), vereinfacht. Irlands Wirtschaftswachstumsrate hat das Land in der EU unter den Bestabschneidenden plaziert.

Im Sommer 2002 schrieben wir, dass der Trend steigender Preise und Kapitalzuwächse von den Weltereignissen wie den Anschlägen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001, dem darauffolgenden Krieg in Afganistan oder der Einführung des Euro in der Europäischen Union im Januar 2002 kaum beeinflusst worden ist. Der Markt scheint nicht gesättigt zu sein, und Irlands Grundeigentums- und Immobilienmarkt ist weiterhin ausgezeichnet. Innerhalb der Europäischen Union bleibt Irland führend beim Wirtschaftswachstum. Bei geringer Inflation und niedrigen Steuern bleibt die Beschäftigungsquote hoch und das Verbraucherverhalten zuversichtlich. Diese Tatsachen werden begleitet von einer neuen Welle von Errichtung von Eigenheimen und gewerblichen Objekten, die durch die Wiedereinführung eines Gesetzes, welches die steuerliche Geltendmachung von Dahrlehenszinsen erlaubt, belebt worden ist. Dies erklärt, warum Irland ein hervorragender Markt für Investitionen in Grundbesitz und Immobilien ist. Unterstützt wird dies durch eine junge, gut ausgebildete Bevölkerung und eine wachsende Schicht von weltweit agierenden Geschäftsleuten, die nach Irland eingewandert sind, um von den Möglichkeiten zu profitieren, die Irlands Wohlstand und freundliche Steuerpolitik bieten.

Im Jahr 1999 schrieben wir, dass Irland für Immobilieninvestoren hinsichtlich des Vermögenszuwachses eine Goldgrube ist. Die Preise für Immobilien sind seit nunmehr drei Jahren stetig gestiegen. Dies hat dazu geführt, daß bestimmte Häuser in Dublin, die vor drei Jahren € 95.000 wert waren, heute unter Umständen einen Wert von € 475.000 haben. Dieser Trend hat sich auf das gesamte Land ausgeweitet. Die Immobilienpreise in Galway haben alle Erwartungen übertroffen. Auch die Preise für Immobilien in Orten wie Cork, Killarney und in vielen Städten der counties (Grafschaften) Wicklow, Kildare und Meath haben einen ähnlichen Zuwachs erfahren. Dieser rapide Wertzuwachs betrifft viele verschiedene Arten von Immobilien: Häuser, die auf junge Familien zugeschnitten sind ebenso wie Wohnhäuser der mittleren und oberen Preisklasse, Ferienhäuser in malerischer Umgebung und Apartmentkomplexe, die in den irischen Klein- und Großstädten aus dem Boden sprießen. Die Preissteigerungen sind auch auf dem Markt der gewerblichen Immobilien sichtbar, da die Nachfrage der boomenden Wirtschaft weiterhin das Angebot und die Erwartungen übersteigt.

Bewertung der Reaktion der Regierung hierauf
Dieses phänomenale Wachstum hat für die Regierung bedeutende Fragen im sozialen und ökonomischen Bereich aufgeworfen. Auf Grundlage der "Bacon Reports" hat sie Maßnahmen ergriffen, um die Schwierigkeiten, denen sich Personen mit unzureichendem Einkommen bei der Finanzierung des Eigentumserwerb ausgesetzt sehen, zu verringern. Im April 1998 hat die Regierung nach der Veröffentlichung des ersten "Bacon Reports", der offiziell "Action on House Prices" heißt, Maßnahmen angekündigt. Der Minister für Umwelt und Kommunalverwaltung hat versprochen, ca. € 19 Millionen bereitzustellen, um Wasser- und Abwasserversorgung für 44.500 weitere Wohnhausprojekte zur Verfügung zu stellen sowie € 6,35 Millionen für örtliche Behörden bereitzustellen, um Gebiete, in denen die Infrastruktur der Straßen die Erschließung verhindert, zu fördern. Das Ziel ist es, die Freigabe von mehr Land für die Wohnraumerschließung zu fördern. Der Minister hat außerdem versprochen, Planungsrichtlinien an die örtlichen Behörden herauszugeben, um eine größere Dichte in neuen Siedlungen in wichtigen städtischen Gegenden zu fördern.
Die Hauptreaktion des Ministers auf den "Bacon Report" war die Einführung zweier separater Tabellen für die Urkundensteuer auf die Übertragung von Wohnraumeigentum inklusive aller neuen Immobilien, die von ihren Bewohnern, die nicht Eigentümer waren, gekauft wurden, sowie die Weiterführung der alten Struktur für die Übertragung von Land und Immobilien, die nicht dem Wohnen dienen. Details über diese Tabellen können Sie auf unserer Webseite, auf die wir Sie an dieser Stelle für generelle Informationen zum Thema des Eigentumerwerbs in Irland verweisen möchten, entnehmen. Zum damaligen Zeitpunkt war die am meisten begrüßte Maßnahme, die von Minister für jeden, der an Immobilien interessiert ist, eingeführt wurde, die Herabsetzung der auf die Veräußerung der Investition in die Wohnraumentwicklung erhobenen Kapitalwertzuwachssteuer von 40 % (angemessen gestaffelt und abgestuft) auf 20 %.
Im Rückblick auf diese Maßnahmen gab es im Laufe des Jahres einige kritische Kommentare in Bezug auf ihre Effektivität. Bis jetzt jedoch wurden die neuen Anreize für die Anschaffung von Immobilien, Investitionen und Sanierung beibehalten. Wenn man nun die noch nie dagewesenen niedrigen Zinssätze, mit denen Gelder geliehen werden können, um Kapital für Immobilieninvestitionen aufzubringen, sowie die Steueranreize in Form von Abschreibungen auf Anlagevermögen für irische Steuerzahler, in Betracht zieht und diese gegen die steigenden hohen Preise für den Einzug in den Markt abwägt, dann ist jetzt (besser früher als später) die Zeit zu handeln. Betrachtet man die Anzahl der Kräne in der irischen Skyline als Anhaltspunkt, so scheint unsere Meinung von vielen anderen sowie deren Beratern geteilt zu werden.

Wie erwirbt man Eigentum?
Auf unserer Webseite haben wir die Hauptpunkte, die für jeden, der den Immobilienmarkt betritt, von fundamentaler Wichtigkeit sind, dargelegt. Diese Punkte sind nach unserer Erfahrung von besonderem Wert für ausländische Erwerber, mit denen wir seit vielen Jahren regelmäßig zusammenarbeiten. Privatinvestoren aus dem Ausland, die in den irischen Immobilienmarkt investieren wollen, haben insofern einen Nachteil, als sie unter Umständen nicht ausreichend Englisch sprechen. Mindestens vier unserer Angestellten sprechen fließend Deutsch und korrespondieren täglich in dieser Sprache. Außerdem sprechen und korrespondieren wir in Holländisch und sind auch nicht ganz hilflos, wenn es um die französische Sprache geht.

Warum sollte man Immobilien kaufen?
Der Grund, warum unsere ausländischen Klienten an Irland interessiert sind, ist, dass die Immobilien und Landschaft Charakteristiken haben, die sonst nicht mehr so leicht auf dem europäischen Festland gefunden werden können, und die für einen immer noch guten Preis erworben werden können. Der am weitesten verbreitete Grund, eine Immobilie zu erwerben, ist, sich ein Dach über dem Kopf zu schaffen. Da für die meisten Menschen die Anschaffung des eigenen Heims die größte Investition ist, ist es wichtig, den richtigen rechtlichen Rat einzuholen. Dies sollte früh im Entscheidungsprozeß geschehen, auf jeden Fall bevor irgendeine schriftliche Verpflichtung eingegangen wird. Für andere sind Immobilien, im Hinblick auf die erhebliche Unsicherheit auf dem Aktienmarkt und die klägliche Ausbeute, die Banken ihren Anlegern bieten, eine attraktive Zukunftssicherung.

Steueranreize
Investitionen in Immobilien werden durch Regierungsmaßnahmen, die eine Reihe von Steueranreizen eingeführt haben, aktiv gefördert. Diese Maßnahmen sind erfolgreich verbunden worden mit grundsätzlichen Überlegungen der städtischen Erneuerung. Viele Städte und Dörfer in Irland können nun Unterkünfte für Touristen anbieten, die bis vor 5 Jahren nicht existierten. Gleichzeitig nennen Marktstädte überall in Irland nun stolz neue Apartmentunterkünfte und Hotelanlagen ihr Eigen, um den Arbeitsmarkt in der Region zu unterstützen. All diese Bautätigkeit schafft neue Arbeitsplätze und belebt den früheren Glanz der örtlichen Wirtschaft. Gleichzeitig gibt sie dem Investor beträchtliche Steuerersparnisse im Wege der größeren Abschreibungen auf Anlagevermögen und den alten verläßlichen Erleichterungen der Sektion 23 in die Hand. Wir können hier nur einen kurzen Überblick über einige Anreize für die Investoren darlegen, und die meisten dieser Anreize werden nur für irische Investoren von Interesse sein. Einzelpersonen, die außerhalb des irischen Steuersystems stehen, können diese unter Umständen durch die Benutzung kooperativer Strukturen in Anspruch nehmen. Es bleibt jedoch festzustellen, dass die Entscheidung, in Immobilien zu investieren, eine Steuerpflicht in Irland begründet, sei es nun Mehrwertsteuer, Urkundensteuer, Kapitalzuwachssteuer, Einkommenssteuer, Schenkungssteuer oder Erbschaftssteuer. Der Erwerb von Immobilien begründet üblicherweise eine Steuerpflicht, was den Prinzipien des Internationalen Privatrechts entspricht. Überraschenderweise hat sich die Regierung bei der Abwägung der Notwendigkeit der Erneuerung gegen die Notwendigkeit öffentlicher Einnahmen stark zum Vorteil der Immobilienmakler und Investoren entschieden.

Hier sind nun generell einige Anreize aufgelistet:

  • Bei der Veräußerung des privaten Hauptwohnsitzes sowie eines Acre Land zahlt man keine Steuern auf den Gewinn.
  • Bei der Veräußerung von Investitionen in Wohnungsbauimmobilien zahlt man nun 20 % statt früher 40 % auf den Gewinn.
  • Wenn man Investitionen in bestimmte staatlich anerkannte Cottageurlaub-Projekte macht, können sich die Kosten für die Investition auf Grund der Abschreibung auf Anlagevermögen leicht reduzieren, da über einen Zeitraum von 10 Jahren von den Baukosten nach Abzug des Bodenwertes 10 % pro Jahr abgeschrieben werden können, sofern das Projekt vom "Bord Fáilte" anerkannt ist.
  • Sparprogramme für die Urkundensteuer wurden eingeführt.
  • Wohnhäuser mit bestimmter bestätigter Quadratmetergröße sind von der Urkundensteuer ausgenommen.
  • Erstkäufer von bestimmten neu gebauten Häusern sind, ob sie nun irische Staatsbürger sind oder nicht, berechtigt, Beihilfen in Anspruch zu nehmen.
  • Die Zinsen für Kredite zur Finanzierung von Investitionen können unter bestimmten Voraussetzungen gegenüber Einkommenssteuerverpflichtungen geltend gemacht werden.
  • Die Baukosten für sogenannte "Sektion 23 Immobilien" können nach Abzug des Bodenwerts gegen Einkommenssteuerverpflichtungen aus Mieteinkünften, welchen Ursprungs auch immer, aufgerechnet werden.

Die oben genannten Punkte sind einige Anreize, die seit einiger Zeit zur Verfügung stehen und die zum Wachstum des Vermögens der Immobilieneigentümer und -makler beigetragen haben, während sie außerdem zum Wirtschaftswachstum beitrugen.

Die Standortmaxime
Der Boom im Immobilienmarkt ist nicht nur steuerbedingt. Standort, Standort, Standort ist immer noch die fundamentale Überlegung. In diesem Punkt werden wir zuverlässig von unseren Immobilienmaklern beraten. Viele Erschließungen in den letzten Jahren waren allein aufgrund dieser Tatsache, ohne steuerliche Gesichtspunkte, erfolgreich. Bei einer gut ausgestatteten Immobilie besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sie aus eigener Kraft im Wert steigt. Dies ist unserer Meinung nach sicherlich der Schlüssel zu jeder Investition in Immobilien, da sich die Steuervorschriften von Jahr zu Jahr ändern können und sich zukünftige Entwicklungen im Steuerrecht schwer vorhersagen lassen. Wenn Ihre Investition aus eigener Kraft wächst, ohne Anreize, Subventionen, Finanzspritzen und dergleichen, dann wird sie es um so besser, wenn einige oder alle dieser Vergünstigungen dazukommen.

Wir hoffen, dass dieser Artikel Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung geholfen hat bzw. Sie in ihrer Entscheidung bestätigt hat, in den irischen Immobilienmarkt einzusteigen.

Sollten Sie unsere Beratung im Zusammenhang mit dem Kauf oder Verkauf eines Grundstücks benötigen, so sind wir Ihnen gerne behilflich. Wenn Sie unsere weiteren Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten oder weitere Informationen benötigen, so überlassen Sie uns bitte Ihren Namen und Anschrift sowie Ihre Telefon/Telefaxnummer per Telefon unter Tel.: 00353-1-677 90 78 oder per Telefax unter: 00353-1-677 90 76 oder senden Sie uns eine E-Mail.

 

 

 
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